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Im Blog von ruhewerk geht es 2017 um Gesundheit. Im Februar wird das ThemaSchlaf genau beleuchtet und ausprobiert. Sei dabei, oder verfolge den Blog.

Erholsamer Schlaf

Ausreichender und erholsamer Schlaf ist gesund.

Mein Körper scheint das zu wissen. Er will viel schlafen, ist oft müde und leidet scheinbar ganzjährig, unter Frühjahrsmüdigkeit.

Warum ist Schlaf so wichtig?

Schlaf ist wichtig für unser Gedächtnis, die Konzentration und dient als Schutz vor Krankheiten.

Forscher beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema Schlaf. Als wissenschaftlich gesichert gilt, dass Schlaf essentiell für das Erinnerungsvermögen ist. Ich kann das für mich bestätigen. Wenn ich zu wenig schlafe, neige ich dazu Dinge zu vergessen. Das ist besonders aufgefallen, als der Schlafmangel mit kleinen Kindern chronisch war. Da konnte ich mich beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt nicht an meinen PIN erinnern.

Dem Schlaf kommt auch bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle zu. So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass eine Impfung bei Probanden, die ausreichend geschlafen hatten besser wirkte als bei solchen, die noch länger wach geblieben sind.

Guter Schlaf schenkt uns Erholung und wir sammeln neue Kraft, sowohl körperlich, als auch seelisch.
Zum guten Schlaf gehören eine ausreichende Schlafdauer und eine gute Qualität des Schlafes.

Wie lange soll es denn sein?

Das Schlafbedürfnis ist individuell und kann sich mit der Zeit ändern.
Als Richtwert gelten für Erwachsene 7-9 Stunden Schlaf, wobei es typische Kurz- und Langschläfer gibt. Interessant ist, dass sowohl zu wenig, als auch zu viel Schlaf als ungesund gilt.

Finde dein individuelles Schlafbedürfnis heraus.

Beobachte deinen Körper und finde heraus ob du mit 7, 8 oder 9 Stunden Schlaf am besten auskommst.

Ich tippe bei mir auf ein Schlafbedürfnis von 7-8 Stunden. Wobei 7 meine Wunschvorstellung ist, während 8 der Realität wohl näher kommen dürfte.

Was macht guten Schlaf aus?

Für einen guten Schlaf sind viele Faktoren wichtig.
Das fängt bei der Qualität der Hardware, wie Bett, Matratze und Kissen an und hört bei der aktuellen Belastung im Alltag auf.
Mehr zum optimalen Schlafplatz findest du bei Liontours.

Sorge dafür, dass du gut schlafen kannst!

Wachst du oft mit Rückenscherzen auf? Dann wird es vielleicht Zeit für eine neue Matratze. Nackenschmerzen? Gönn dir ein gute Kopfkissen. Ich habe da eines für mich entdeckt, nachdem ich morgens häufig Nackenschmerzen hatte. Mehr dazu in einem separaten Post.

Mache deinen Schlafraum zu einer Wohlfühl-Oase. Hier verbringst du einen Großteil deines Lebens. Da lohnt es das Schlafzimmer und das Bett so einzurichten, dass du dich hier wirklich wohlfühlst. Tolle Bettwäsche, ein bisschen Deko und eine Lichterkette sorgen bei mir für angenehme Atmosphäre. Eine Duftlampe oder Raumspray können auch für das passende Feeling sorgen.

Achte darauf, dass es nicht zu warm ist. 18° Celsius (für Frauen auch bis 20° Celsius) sind ideal. Und vergiss die Luftfeuchtigkeit nicht. Hier werden 50 % als Richtwert empfohlen. Zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann übrigens das Schnarchen fördern.

Bei Stress und Belastungen fällt es schwer in den Schlaf, besonders in einen erholsamen Schlaf zu finden. Hier helfen Entspannungstechniken, die man alleine oder per MP3 Player zu Hause durchführen kann. Ich nutze zum Einschlafen Yoga Nidra. Ich weiß, dass ist nicht im Sinne des Erfinders, aber ich liebe es.

Hast du Tipps und Trick zum Thema Schalfen?

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Kommentare

  • M.
    Februar 9, 2017 at 06:35

    Ich versuche es mal da mitzumachen. Kann aber nicht garantieren, dass ich es konsequent durchhalte.

  • Wilmar
    Juni 8, 2017 at 10:41

    Hallo liebe Ines,

    das mit dem Schnarchen ist ein guter Tipp für all diejenige die schon immer auf der Suche nach der Herkunft ihres Schnarchen sind.

    Meine Schlafstörungen kamen zu gut 70% nur davon weil mein Freund Nachts meinte eine Kettensäge nach machen zu müssen.

    Irgendwann war das ganze so belastend für mich, wie du beschrieben hast, ich habe angefangen Dinge zu vergessen, wurde immer verträumter und war praktisch schon dabei mich an diese Dauermüdigkeit zu gewöhnen. Bis wir uns mal auf die Suche nach dem Grund gemacht haben.

    Und tatsächlich hatte es auch etwas mit der Luftfeuchtigkeit in unserem Schlafzimmer zu tun, diese ist eindeutig zu hoch. Mittlerweile haben wir das Problem mit einem Raumentfeuchter, der den Raum sehr ausgeglichen hält, gelöst.

    Auch alle anderen Dinge die einen Tiefschlaf verhindern und somit das Schnarchen fördern haben wir verringert. Im Prinzip halten wir uns an alle Regeln die einen gesunden Schlaf fördern und somit auch die Geräuschbelästigung für mich verringern. Leider ist es dadurch nur minimal besser geworden.

    Also sind wir ab zum Arzt und haben den guten Herren mal durch checken lassen. Dabei kam raus das sich seine Atemwege verengen sobald er sich in der horizontalen Lage befindet. Der Hausarzt hat uns dann zu einer Schlafspange geraten und diese haben wir dann auch hier gekauft.

    Seit mehr als 1 Woche trägt er sie nun schon und es funktioniert super, ich höre einfach nichts mehr in der Nacht und ich kann nun endlich wieder durch schlafen. Es geht eben über nichts als guten ausgeglichenen Schlaf.

    Liebe Grüße
    Wilmar

      • Wilmar
        Juni 12, 2017 at 06:48

        Liebe Ines,

        ich Danke dir für deine liebe Antwort. Ich hoffe doch das mit meinen Tipps dem ein oder anderen geholfen werden kann.

        Wir kennen das zu Hause ja selber wie anstrengend ein gestörter Schlaf sein kann

Ich freue mich auf deine Meinung